Elternatlas

Ausflug zur Antoniusquelle

Einfach mal raus und nicht immer teure Eintrittsgelder bezahlen? Nichts leichter als das!

In den Westlichen Wäldern bei Augsburg gibt es eine Quelle, die schon im frühen 20. Jahrhundert ein äußerst beliebtes Naherholungsziel war. Die Rede ist von der Antoniusquelle in Biburg bei Diedorf.

Während dort früher viele Tische und Bänke standen und es dort sogar einen Bierausschank gab, steht die Quelle schlicht im Wäldchen und daneben ein großer Tisch, der zum Picknicken einlädt.

Erreichbar ist sie, bis auf wenige Meter Fußmarsch, mit dem Auto. Denn parken sollte man nun wirklich nicht direkt bei der Quelle. Deshalb einfach bevor es in den Wald geht am Rand parken, so dass auch Traktor und Anwohner gut durchkommen und dann links rein in den Wald, die Buchenbergstraße entlang - am Flurkreuz vorbei und dann ist sie auch schon nicht mehr weit. Bei der nächsten Wegkreuzung nicht links rein, sondern geradeaus den Weg weiter und schwuppdiwupp ist das schöne Plätzchen links zu sehen. Das Plätschern der Quelle hört man schon, bevor man sie sieht. Wer mit dem Fahrrad kommt - egal ob von Hainhofen her oder von Schlipsheim oder aus der Ortsmitte von Biburg, kann natürlich direkt hinfahren.

Was man nicht alles sieht und erlebt an diesem schattigen Wohlfühlort! Als wir dort waren, kamen doch glatt zwei junge Reiterinnen mit ihren Pferden und alle vier freuten sich auf die Erfrischung mit frischem, schön kühlem Quellwasser. Okay, wir gaben ihnen gerne den Vortritt. War ja schon ein Erlebnis. Doch kaum verschwanden die vier im Wald, kam eine Frau und füllte ihre Wasserflaschen, um diese mit nach Hause zu nehmen. Sie schwärmte von der Qualität ihres Lieblingsgetränkes.

Als wir dann unser Fläschchen endlich befüllen wollten, schwirrte eine Hornisse an. Ganz friedlich und ruhig. Sie hatte bei den Temperaturen auch Durst. Wir schauten ihr fasziniert zu. Als sie fertig war, flog sie wieder davon. Und nun waren wir an der Reihe und erfrischten uns.

Die Kinder hüpften herum, spielten am Wasser, liefen barfuß in der gegenüberliegenden Wiese und freuten sich an den Schmetterlingen, während wir unsere Brotzeit am Tisch auspackten. Die Wiese ist voll mit Klee. Die Pfauenaugen und Zitronenfalter scheinen diesen zu lieben.

Danach gingen wir doch noch ein paar Schritte in den Wald. Über uns ein Heißluftballon, kurz bevor wir nur noch Baumwipfel über uns sahen. Hier ein schöner Stein, da eine Distel, ein hübscher Ast, Eicheln, jede Menge Brennnesseln am Wegrand und ein prächtiger Ahornbaum, der voll mit Samen war. Als Kinder nahmen wir die Samen, um sie wie Propeller herunterfliegen zu lassen. Man nennt sie auch Hubschrauber. Teilt man die Samen und nimmt nur einen Flügel, kann man ihn ein wenig öffnen und auf der Nase festkleben und schon verwandelt man sich in ein Nashorn. Kinder lieben diese Spiele.

Während des Spaziergangs begegneten uns noch weitere Reiterinnen hoch zu Roß. Später fuhr der Jäger noch an uns vorbei. Im Wald in Biburg ist die Welt noch in Ordnung. Mensch und Natur - einfach ein Traum! Bei Wind und Wetter ist es dort schön. Geht man von der Quelle aus den langen Berg hinauf, hat man oben eine wunderschöne Aussicht über Schlipsheim und weiter Richtung Augsburg. Ein "Bänkle" lädt zum Verweilen ein.

Hier noch mehr Impressionen unseres Kurztrips

"Bodenschatz"

Naturschätze, wie Kinder sie lieben

Frühabendliche Sonne

Tanzende Bäume

Schattenbilder - Schattenspiele ... na, wer hat die Kamera in der Hand :-))

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