Elternatlas

Internationaler Kindertag

Ist es nicht wunderschön, dass wir unsere Kinder feiern?!

Unsere Kinder sind unser aller Zukunft - Kinder sind Wunder - Kinder sind Liebe.

In über 40 Staaten wird heute am 1. Juni der Internationale Tag des Kindes gefeiert. Speziell in Deutschland wird auch am 20. September der Weltkindertag begangen. Es gibt kein spezielles Datum für den Weltkindertag, doch wichtig ist doch, dass global an die Kinder gedacht und auf Missstände aufmerksam gemacht wird.

Am 21. September 1954 wurde der UN-Weltkindertag ins Leben gerufen. Ziel war und ist es, dass die Rechte der Kinder gefördert werden. Zudem sollten Regierungen jährlich verpflichtet werden, UNICEF - das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen zu unterstützen. Denn UNICEF richtet den Weltkindertag jährlich aus. Das Motto für 2018 ist "Kinder brauchen Freiräume". Zelebriert wird der Tag von UNICEF allerdings auch erst am 20. September.

Egal ob 1. Juni oder 21. September - in Deutschland dürfen wir gleich doppelt unsere Kinder feiern und uns ihrer Rechte besinnen.

Von der UN gibt es die Kinderrechtskonvention - das Übereinkommen über die Rechte der Kinder (Convention on the Rights of the Child, CRC). Es ist für alle Kinder dieser Erde das wichtigste internationale Menschenrechtsinstrument. Insgesamt gibt es übrigens neun internationale Menschenrechtsverträge. Kinderrechte sind Menschenrechte!

Das Abkommen der UN trat am 20. November 1989 in Kraft. Seither gilt hier dieser Tag als Weltkindertag. Zudem gibt es zwei Zusatzprotokolle (seit 2000 und 2002), die Kinderhandel, Kinderpornografie, Kindersoldaten und Kinderprostitution an den Pranger stellen und ächten.

Ziel der UN-Kinderrechtskonvention ist es, die schlimme Lage vieler Kinder zum Guten zu bewegen.

  • Jedes Kind hat das Recht auf freie Meinungsäußerung.
  • Jedes Kind hat den Anspruch auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit.
  • Jedes Kind hat das Recht auf das erreichbare Höchstmaß an Gesundheit.
  • Jedes Kind hat das Recht auf Bildung.
  • Jedes Kind hat das Recht auf Ruhe, Freizeit und Spiel.
  • Kinder müssen vor Gewalt geschützt werden - seelisch wie körperlich.
  • Kinder müssen vor Ausbeutung, Verwahrlosung, sexuellen Missbrauch und Vernachlässigung geschützt werden.
1913 gab es den 1. Internationalen Kinderschutz-Kongress, der in Brüssel stattfand.

1924 wurde die "Genfer Erklärung" als Leitlinie für die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen vom Völkerbund verabschiedet und anerkannt. Eine Erklärung, die es mit jedem Wort auf den Punkt trifft! Sie ist es Wert, gepostet und gelesen zu werden:

Genfer Erklärung

I. Das Kind soll in der Lage sein, sich sowohl in materieller wie in geistiger Hinsicht in natürlicher Weise zu entwickeln.

II. Das hungernde Kind soll genährt werden; das zurückgebliebene Kind soll ermuntert werden; das verirrte Kind soll auf den guten Weg geführt werden; das verwaiste und verlassene Kind soll aufgenommen und unterstützt werden.

III. Dem Kind soll in Zeiten der Not zuerst Hilfe zuteil werden.

IV. Das Kind soll in die Lage versetzt werden, seinen Lebensunterhalt zu verdienen und soll gegen jede Ausbeutung geschützt werden.

V. Das Kind soll in dem Gedanken erzogen werden, seine besten Kräfte in den Dienst seiner Mitmenschen zu stellen.


Kinderrechte gehen uns alle an, denn so schön die Ziele und Rechte klingen, so fehlt es vielerorts weit an der Umsetzung.


Sputnik Deutschland berichtet heute "Deutschlands Kinder in Armut - Bitteres Fazit zum Internationalen Kindertag". Unfassbar, oder? Im Wohlstandsland Deutschland lebt jedes 5. Kind in Armut, in Ostdeutschland fast jedes 4. Kind. Hallo?! Das sind 2,7 Millionen Kinder!!! Sputnik schreibt: "2,7 Millionen Kinder! Eine brandmarkende Zahl! Ein Skandal! Ein Armutszeugnis für unser reiches Land!"


Die Kinder dieser Welt brauchen uns! Seht hin, wie es den Kindern in Eurer Umgebung geht. Seid für Eure Kinder da! Habt sie lieb! Schenkt ihnen Eure Zeit! Freut Euch, dass es Kinder gibt und helft ihnen auf dem Weg in ein schönes, eigenständiges Leben.

Übrigens: Auch Jugendliche sind noch Kinder, nur halt schon ein bisschen größer. Aber auch sie brauchen uns - oftmals ganz besonders.

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